19. Oktober 2010 (15:32) von Redaktion

Reto Hilty: Zur Person

Reto HiltyReto Hilty, Jahrgang 1958, ist seit Januar 2002 Direktor und Wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht. Außerdem ist er Ordinarius im Nebenamt an der Universität Zürich und Honorarprofessor an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Nach dem ersten Vordiplom in Maschinenbau an der ETH Zürich, studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Zürich und promovierte dort. 2000 habilitierte er sich in Zivil-, Immaterialgüter-, Wettbewerbs- und Medienrecht und wurde Ordinarius für Technologie- und Informationsrecht an der ETH Zürich.

Reto Hiltys Forschungsgebiete umfassen Vertragsrecht für immaterielle Güter, Wettbewerbsrecht und Schutz immaterieller Güter, Grundsatzfragen zu Schutzrechten und neuen Technologien und internationale Schutzrechtsharmonisierung.

Er ist Mitherausgeber einiger Fachzeitschriften und Mitglied in verschiedenen Organisationen, darunter u.a. dem Schweizer Forum für Kommunikationsrecht, dessen Präsident er ist, der Association International pour la Protection de la Propriété Intellectuelle und von European Policy for Intellectual Property. Außerdem ist er Mitglied im Beirat von iRights.info, wo auch ein interessantes Interview mit ihm erschienen ist: “Lobby-Bremsen der Informationsgesellschaft“.

Gemeinsam mit Nadine Klass gab Reto Hilty für das Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht eine Stellungnahme zur Reform des Urheberrechts (“Dritter Korb”) ab und setzt sich für ein europäisches Urheberrechtsgesetz ein.

Ausgewählte Publikationen:

Website: ip.mpg.de

Reto Hilty hält den Vortrag “Deins, meins, unseres. Kulturen des Urheberrechts” auf Deutsch.


 
 

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5 Kommentare »

  1. [...] meiner Meinung nach, jedoch sehr unstrukturiert und ausschweifend wurde. Viel Besser war dann Reto Hilty vom MPI für Geistiges Eigentum, der eine Keynote zum Thema Urheberrecht gehalten [...]

    Pingback by Mein Fazit vom #nk10: Wenn #Piraten nicht pöbeln und #Grüne die Ohren spitzen… « jntns. — 14. November 2010 @ 20:53

  2. [...] zivilgesellschaftlichen Akteuren und digitalem Aktivismus durch das Internet immer wieder öffne. Reto Hilty, Direktor und Urheberrechtsexperte am Münchner Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, [...]

    Pingback by Rückblick #nk10: Netzpolitischer Kongress – Gesellschaft digital gestalten » Internet, Netzpolitik, Kongress, Open, Künast, Grünen » GrünDigital — 17. November 2010 @ 15:25

  3. [...] aus, da Verlage heute schon eben das Leistungsschutzrecht für Datenbankhersteller zusteht, wie Reto Hilty auf dem netzpolitischen Kongress ausführte. Zwar müssen Datenbankhersteller mit der [...]

    Pingback by Warum nutzen Verlage nicht das Leistungsschutzrecht, das ihnen bereits zusteht? | der presseschauer — 18. November 2010 @ 07:04

  4. Das Video auf YouTube ist nicht vollstaendig – was sehr schade ist.

    Comment by Bernd — 10. Dezember 2010 @ 09:20

  5. Hallo Bernd,
    vielen Dank für den Hinweis. Da fehlt tatsächlich ein bedeutender Teil. Wir werden es noch einmal neu schneiden, online stellen und dann hier darauf hinweisen.

    Comment by Sandra — 10. Dezember 2010 @ 10:47

 

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