14. Oktober 2010 (19:03) von Redaktion

Saskia Sassen: Zur Person

Saskia SassenSaskia Sassen, Jahrgang 1949, ist Professorin für Soziologie. Sie ist bekannt für ihre Arbeiten zu Globalisierung und global cities. Sie forscht aus soziologischer, wirtschafts- und politikwissenschaftlicher Sicht zu Globalisierung, internationaler Migration, Terrorismus, neuen Technologien und Kommunikationsmitteln. Außerdem beschäftigt sie sich mit der transnationalen Transformation des liberalen Nationalstaates, wie man sie in der EU beobachten kann.

Derzeit lehrt sie an der Columbia University und an der London School of Economics, erhielt zuletzt die Ehrendoktorwürde an der Universität Delft (Niederlande). Sassen schreibt unter anderem für soziologische Fachzeitschriften, aber auch für Zeitungen wie die “New York Times”, den “Guardian” und “Le Monde Diplomatique”.

Schon früh beschäftigte sich Saskia Sassen mit der Informationsgesellschaft. Auf Deutsch erschien in diesem Zusammenhang 2001 ein interessanter Artikel unter dem Titel “Die neue Zentralität” bei “Telepolis”. Ihr Text “Electronic Markets and Activist Networks: The Weight of Social Logics in Digital Formations” ist ebenfalls im Volltext abrufbar.

Ausgewählte Publikationen:

Website: saskiasassen.com

Twitter: @SaskiaSassen

Saskia Sassen hält den Vortrag “Networked. How the Internet is Changing our Societies” auf Englisch. Wir bieten eine Dolmetschung an.

 
 

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3 Kommentare »

  1. [...] enttäuscht war ich im Anschluss von Saskia Sassen, die das Internet aus einem sozial-antropologischen Blickwinkel betrachtet, in ihrem Vortrag, [...]

    Pingback by Mein Fazit vom #nk10: Wenn #Piraten nicht pöbeln und #Grüne die Ohren spitzen… « jntns. — 14. November 2010 @ 21:21

  2. Ja, Saskia Sassen war wohl etwas sehr im Jetlag. Wir hatten gehofft, dass sie noch mehr über digitalen Aktivismus sagt. Gerade aus der Tradition der 1990er heraus (Zapatismus etc.) Aber man kann ihre lesenswerten Ausführungen zur Politik digitaler Netzwerke gut nachlesen. Hier ein Zitat zum Beispiel: „Lokal ausgerichtete Kämpfe von Akteuren, die nicht weltweit mobil sind, sind dennoch für die organisatorische Infrastruktur einer global vernetzten Politik entscheidend: Gerade die Kombination lokal ausgerichteter Praktiken und globaler Netzwerke eröffnet Akteuren, die nach herkömmlichen Maßstäben als machtlos gelten würden, eine neue Form der Macht.“ (Das Paradox des Nationalen, Frankfurt 2008, S. 615)

    Comment by sebastian — 15. November 2010 @ 09:44

  3. [...] New Yorker Soziologin Saskia Sassen zeigte in ihrem Vortrag die Möglichkeiten einer Politik jenseits des Nationalstaats auf, die sich [...]

    Pingback by Rückblick #nk10: Netzpolitischer Kongress – Gesellschaft digital gestalten » Internet, Netzpolitik, Kongress, Open, Künast, Grünen » GrünDigital — 17. November 2010 @ 15:27

 

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