Wie lassen sich das Recht auf kulturelle Teilhabe und Zugang zur Kultur mit den Rechten der Urheber im Internetzeitalter vereinbaren? Das Internet und die Digitalisierung haben weitreichende Konsequenzen für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Nutzer. Mit der Digitalisierung ist eine nahezu uneingeschränkte Vervielfältigung möglich geworden, die einen Traum von globaler Teilhabe an Information, Kommunikation und Kultur wahr zu machen verspricht.
Doch was bedeutet das für die Situation der Urheber? Wie lässt sich ein freier Zugang zu kreativen Inhalten im Netz mit der Förderung und Bewahrung ihrer Vielfalt und Qualität vereinbaren? Im Rahmen des Workshops stehen die Positionen der UrheberInnen und NutzerInnen im Vordergrund. Dabei geht es uns um Instrumente innerhalb und außerhalb des bestehenden Urheberrechtssystems, die möglicherweise einen adäquaten Interessenausgleich erlauben (Creative Commons, Reform der Verwertungsgesellschaften etc.).
Mit:
- Dr. Konstantin von Notz MdB, Sprecher für Netzpolitik und Rechtsanwalt
- Agnes Krumwiede MdB, Sprecherin für Kulturpolitik und Pianistin
- Markus Beckedahl (netzpolitik.org, newthinking communications GmbH)
- Eva Kiltz (Geschäftsführerin, VUT — Verband unabhängiger Musikunternehmen)
Tags: Creative Commons, Urheberrecht
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[...] die aktuelle Situation ziemlich gut zusammenfasst. Weniger spannend war hingegen der Workshop „Jenseits der Korbflechterei. Interessenausgleich im Urheberrecht” der am Freitag morgen stattfand, was aber auch daran lag, dass der Workshop dermaßen voll bzw. [...]
Pingback by Ein kurzes Fazit vom Netzpolitischen Kongress - Gedankenstücke — 14. November 2010 @ 17:08