Kraftwerk Stadt
Panel 1 – 14.30 – 16.00 Uhr
Darum geht’s:
Um Antworten auf die Frage nach der zukünftigen Energieversorgung einer Stadt “nach dem Öl” zu finden, müssen wir die Stadt als Ganzes denken. Es reicht nicht aus, “nur” über Häuser und Autos sprechen. Ganzheitliche integrative Klimakonzepte können bei der energetischen Quartierserneuerung unser baukulturelles Erbe erhalten und ein wesentlich effektiveres Kosten-Nutzen-Verhältnis erzielen.
- Dipl. Ing. Thomas Wilken
Wissenschaftlicher Mitarbeiter und stellv. Leiter des Instituts für Gebäude- und Solartechnik der TU Braunschweig - Prof. Ursula Flecken
Planergemeinschaft Dubach, Kohlbrenner; Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin - Mitdiskutantin: Franziska Eichstädt-Bohlig MdA, Sprecherin für Stadtentwicklung in der Grünen Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin
Moderation: Bettina Herlitzius MdB
Die ReferentInnen:
Dipl. Ing. Thomas Wilken
Seit 2001 Wiss. Mitarbeiter am Institut für Gebäude- und Solartechnik, TU Braunschweig
seit 05/2003 Lehre Architekturausbildung: Bauphysik, Gebäudetechnik, regenerative Energien, Energiedesign
seit 03/2010 stellv. Institutsleiter, Laborleiter
seit 2003 Ingenieurgesellschaft Huckemann Wilken Wohngebäude in Passivhausbauweise
2005 Diplom Ingenieur Architekt,
Mitglied der Architektenkammer Niedersachsen
Seit 2005 Projektingenieur energydesign braunschweig GmbH
2009 Auditor Deutsche Gesellschaft Nachhaltiges Bauen
2001 Dipl.-Ing. Architektur TU Braunschweig
Lehre: Thermische und hygrische Bauphysik, Technische Gebäudeausrüstung, Technische Solarenergienutzung
Forschung: Validierung von Gebäuden mit Doppelfassaden, Energiekonzepte für Nichtwohngebäude, Ganzheitliche Sanierung von Schulen, Wärmeversorgungssysteme für hoch wärmegedämmte Gebäude, Prosab Sanierung von Bürogebäuden der 50er bis 70er Jahre, WEN YUAN Building Shanghai, Nachhaltige Sanierung
Prof. Dr.-Ing. Ursula Flecken
seit 09/2009 Gastprofessorin am Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin
2006 Berufung Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung
seit 2004 Selbständig als Stadtplanerin in Kooperation mit dem Büro Planergemeinschaft Dubach, Kohlbrenner, Berlin
1999 – 2005 Oberingenieurin (C 2) am Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin
Winter/Frühjahr 2005 Forschungsaufenthalt an der USC – University of Southern California, Los Angeles (Drittmittel: Alexander von Humboldt-Stiftung)
Winter/Frühjahr 2001 Gastdozentur an der Technischen Hochschule Havanna (ISPJAE), Kuba
in den Jahren 2001 – 2005 Lehrkooperation mit der Technischen Hochschule Warschau (Politechnika Warszawska)
1999 Promotion zur Dr.-Ing.´in am Fachbereich Umwelt und Gesellschaft der TU Berlin
Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin, Fachgebiet Städtebau und Siedlungswesen
Winter/Frühjahr 1998 Gastdozentur an der Universidade Federal do Rio de Janeiro, Brasilien
1990 – 1993 Praktische Tätigkeit als Stadtplanerin im Büro Gruppe Planwerk, Berlin
1989 – 1990 DAAD-Jahresstipendium für Graduierte: Studium „Master of Urban Planning Program“, University of Washington, Seattle, USA
1988 – 1989 Stadtplanerin im Planungsbüro Heinz, Moritz und Partner, Aachen
1988 Diplom im Studiengang Architektur mit Schwerpunkt Städtebau an der RWTH Aachen
Franziska Eichstädt-Bohlig MdA
1941 in Dresden geboren
60er Jahre Studium der Architektur und des Städtebaus in Hannover
Engagement in der Studentenbewegung der TU Berlin.
1969 Studienabschluss, Tätigkeit als Stadtplanerin
70er Jahre Auseinandersetzung mit Fehlern der Berliner Baupolitik, mit der aberwitzigen Aufwandssubvention des Sozialen Wohnungsbaus, mit Bauskandalen und Bankenskandal. Engagement für die “behutsame Stadterneuerung”, “Patin” der Hausbesetzer
Bis 1989 Geschäftsführerin der “Stattbau”
1989/90 für die Alternative Liste Baustadträtin in Kreuzberg, Arbeitsschwerpunkt in der Überwindung der städtebaulichen Teilung
1993 Mitglied der Partei Bündnis 90/ DIE GRÜNEN
1994 bis 2005 für Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Deutschen Bundestag in Bonn
Arbeitsschwerpunkte: baupolitische Fragen, von 2001 bis 2005 zusätzlich Haushaltspolitik, die Förderung der CO²-Gebäudesanierung, Einführung des Stadtumbaus Ost und der Sozialen Stadt
1994 bis 2000 die GRÜNEN in allen parlamentarischen Fragen des Hauptstadtumzugs vertreten
Mitglied der Expertenkommission “Historische Mitte Berlin”, Eckpunkte für das Konzept des Humboldforums
2007 seit Errichtung der Bundesstiftung Baukultur Mitglied des Beirats der Bundesstiftung.
Seit Oktober 2006 im Abgeordnetenhaus von Berlin
Von Oktober 2006 bis Oktober 2009 Fraktionsvorsitzende der grünen Fraktion
20. Januar 2011 by admin



