Panels
Panel 1 “Kraftwerk Stadt”
Um Antworten auf die Frage nach der zukünftigen Energieversorgung einer Stadt “nach dem Öl” zu finden, müssen wir die Stadt als Ganzes denken. Es reicht nicht aus, “nur” über Häuser und Autos sprechen. Ganzheitliche integrative Klimakonzepte können bei der energetischen Quartierserneuerung unser baukulturelles Erbe erhalten und ein wesentlich effektiveres Kosten-Nutzen-Verhältnis erzielen.
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Panel 2 “Wirtschaft in der Stadt”
Unternehmen der Green Economy spielen auf den wichtigsten Zukunftsmärkten des 21. Jahrhunderts. Großstädte bieten mit einer gut ausgebauten Hochschul- und Forschungslandschaft, einer familienfreundlichen Kinderbetreuungsinfrastruktur aber auch mit der Weltoffenheit der Einwohner hierfür hervorragende ökonomische Entwicklungsbedingungen. Sie sind für die Green Economy ideale Orte der Produktentwicklung, des Konsums und der Produktion. Dadurch entstehen Arbeitsplätze, zum Beispiel in den Bereichen der CO2-Gebäudesanierung, in der Beratung und Forschung, bei der Produktion erneuerbarer Energien oder im Bereich Klima schonender Mobilität. Für die Wirtschaftspolitik stellt sich die Frage nach den Instrumenten, um diesen Wandel zu einer wissensbasierten, Klima schützenden und Ressourcen schonenden Wirtschaft zu stärken.
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Panel 3 “Mobilität in der Stadt”
Die “Grüne Stadt der Zukunft” zeichnet sich durch vernetzte klima- und umweltfreundliche Mobilitätskonzepte aus. Das Ideal ist die Stadt der kurzen Wege, eine kompakte Stadt mit hoher Aufenthaltsqualität und guter Nutzungsmischung. Wir brauchen eine neue Kultur der Mobilität, weg vom dominanten Autoverkehr hin zu einer vielfältigen Mischung von Mobilitätsformen und – angeboten. Gut ausgebaute Wegenetze fördern zu Fuß gehen, Radfahren und laden zum Verweilen ein. Längere Strecken werden wahlweise mit dem ÖPNV oder dem Auto zurückgelegt. Leihfahrzeuge (Fahrräder und Autos) sowie gute Umsteigemöglichkeiten (Mobilitätskarte und Parkplätze) ergänzen die Auswahl und schaffen mehr Flexibilität und Mobilität für alle.
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Panel 4 “Soziale Stadt im Klimawandel”
Die weltweit deutlich wahrnehmbaren Folgen des Klimawandels erfordern die Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs auf höchstens zwei Grad. Der Gebäudebereich bietet relevantes Einsparpotenzial bezüglich Wärme- und Kühlungsenergie. Die umfassende energetische Sanierung des deutschen Gebäudebestandes ist unerlässlich. Zusätzlich werden bis 2013 2,5 Millionen altersgerechte beziehungsweise barrierefreie Wohnungen aufgrund des demografischen Wandels benötigt. Hierfür sind umfangreiche finanzielle Investitionen notwendig. Das derzeitige Mietrecht ermöglicht die Umlage dieser Kosten auf die MieterInnen. Die mit der Bestandsmodernisierung verbundene Aufwertung ist wünschenswert, darf aber wegen der negativen Konsequenzen für die gesamte Stadt nicht zur sozialen Entmischung führen. Wie können die notwenigen Modernisierungen umgesetzt und sozial verträglich gestaltet werden? Welche Möglichkeit bieten Stadtteilmoderationsverfahren wie im Programm Soziale Stadt mit dem Quartiersmanagement entwickelt, etwa als Immobilieneigentümer-Moderationen?
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Panel 5 “Stadt der BürgerInnen”
Lokales Handeln gemeinsam mit den BürgerInnen ist ein wesentlicher Bestandteil nachhaltiger Stadtentwicklung und ein wichtiger Handlungs- und Innovationsbereich in der Städtebauförderung und der Leipzig Charta für die Europäische Stadt. Nur wenn sich ein Bewusstsein bei den BürgerInnen entwickelt, dass die Stadt mehr ist, als der Ort an dem man lebt, können sich Stadteile entwickeln. Ein Gemeinwesen lebt vom Einmischen, von Eigeninitiative und Kreativität ihrer BürgerInnen. Vor diesem Hintergrund fragen wir nach konkreten Erfahrungen mit der partizipativen und demokratischen Stadt der BürgerInnen, deren Erfahrungshorizont weit über die formale Bürgerbeteiligung hinausreicht. Wie werden BürgerInnen vor Ort und die lokalen Akteure in die Gestaltung und Entwicklung ihres Gemeinwesens eingebunden? Wie breit ist die Beteiligungskultur bisher angelegt? Wie wird sichergestellt, dass alle Generationen und gesellschaftlichen Gruppen mit ihren unterschiedlichen Interessen und ihrem kreativen Potenzial eingebunden werden?
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Panel 6 “Die Stadt und ihre Ressourcen”
Die Zukunftsaufgabe der Städte liegt in der Gestaltung einer klimagerechten und klimaangepassten Stadt. Die Ressourcen einer Stadt sind kostbar und müssen anhand zukunftsfähiger und effizienter Maßnahmen einen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung leisten. Bei einer nachhaltigen Nutzung der Umwelt darf der Verbrauch von erneuerbaren Rohstoff-, Wasser- und Energieressourcen die Neubildungsrate nicht übersteigen. Als eine weitere wichtige Ressource einer Stadt möchten wir urbanes Grün und Biodiversität betrachten. Gesamtstädtische Konzepte und die Einbindung des Umlands in die Grünplanung sind eine wichtige Vorraussetzung um die Lebensqualität in den Städten zu fördern. Welche Potenziale haben Städte bezüglich ihrer Ressourcen? Wie könnte ein städtisches Ressourcenmanagement aussehen?
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20. Januar 2011 by admin

