22. März 2011 (13:01) von Julia

Stehcafés

Stehcafes waren beim Kongress durch Akteure der Stadtentwicklung selbst (und nicht von der Kongressveranstalterin) angebotene und durchgeführte Diskussionsrunden mit den Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmern. Ein Moderator/in aus dem erweiterten Kongressteam stand den Anbietern zur Seite. Die Wandbilder wurden gemeinsam mit den TeilnehmerInnen erstellt. Das Fazit haben Stehcafégastber und ModeratorIn gemeinsam auf Basis der Diskussionspunkte und -ergebnisse verfasst.

Wandbild energetische Gebäudesanierung

Bild 1 von 9

Wandbild energetische Gebäudesanierung

Hier sind die Ergebnisse der acht Stehcafés:

Rahmenbedingungen für kommunales Nachhaltigkeitsmanagement verbessern /ICLEI

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Fazit: Nachhaltigkeit gibt es nur, wenn gewollt und in alle Richtungen transparent kommuniziert wird. Nachhaltigkeitsmanagement braucht einen politischen Willen und Verwaltungsstrukturen, die die Umsetzung begünstigen.


Stadträume verbinden – Stadtspieler, das Trainingsspiel für Stadtentwicklung /Netzwerk-Agens e.V.

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Fazit: Eine neue Beteiligungskultur braucht Methoden, die Vertrauen bilden, anschaulich statt abstrakt sind, krative “Icebreaker” sind. z.B.: Stadtspieler!


Energetische Gebäudesanierung: Oft gut gedacht, meist schlecht gemacht /A. Rieger

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Fazit: Die Energieeinsparverordnung (EnEV) nach U-Werten (Wärmedurchlasswerten) ist nicht zeitgemäß, sie muss flexibler werden. Schönheit, Qualität und Materialität sind gleichwertig. Das Berliner Stufenmodell des BUND ist ein positives Beispiel einer ordnungsrechtlichen Herangehensweise an energetische Sanierung, da es zielorientiert ist.


Leistungsfähige innerstädtische Geothermie /Geo-En Technologies GmbH

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Fazit: Geothermie in der Innenstadt ist möglich, aber oftmals vor hohe Hürden gestellt. Deshalb wäre es sinnvoll, eine Schiedsstelle einzurichten, die zwischen den Belangen Umwelt und Energie vermittelt.


Energie für Licht, Wärme und Mobilität – sicher, klimaschonend und nachhaltig /Vattenfall Europe Innovation GmbH

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Fazit: Wir sollten bestehende Systeme als Speicher für erneuerbare Energien nutzen, statt neue Systeme nur für die Speicherung zu entwickeln. Die Synchronisierung von Verbrauch und Angebot von Energie führt zur optimalen Nutzung der bereitsgestellten Energie.


Der rußfreie Stadtverkehr und seine Straßenräume /VCD

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Fazit: Wir brauchen weniger Platz für Autos! Der gestiegene Anteil des Umweltverbundes sollte sich auch im Stadtraum durchsetzen.


Gegen die A100 Verlängerung /BISS berlin bürgerinitiative stadtring süd

>> Fragestellung

Fazit: Wirksame Bürgerbeteiligung bei Straßenbauvorhaben braucht “Befähigung” der Betroffenen: Information, Wissen, Zugang zu allen Plänen und eine andere Kommunikationskultur in der Verwaltung. Nur in einem transparenten, ergebnisoffenen Prozess und Dialog ist es möglich, Alternativen fundiert (und nicht nur als “Wutbürger_innen”) zu diskutieren. Das Planverfahren zur BAB 100 war jedoch ein Glanzstück des Berliner Senats, um alle Voraussetzungen einer wirksamen Bürgerbeteiligung zu unterbinden.

 


Stadtentwicklung und Lärmemissionen im elektromobilen Umfeld /A. D’Angelico

>> Fragestellung

Fazit: Wir sollten die Umstellung der Lieferfahrzeuge auf Elektromobilität als kurzfristiges Potenzial für E-Mobilität nutzen. Geräuscharme Elektrofahrzeuge führen zu rücksichtsvollerer Fahrweise.

 
 

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1 Kommentar »

  1. [...] Stehcafés des Metropolenkongresses sind hier im Blog dokumentiert.   [...]

    Pingback by Reader Grüne Stadt der Zukunft online « Metropolenkongress — 14. September 2011 @ 09:53

 

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